Ihre Autovermietung für reine Elektrofahrzeuge!
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Frage #1: Die Reichweite ist zu gering (der Klassiker!)!

Antwort 1: Klares „Nein“!     Für den „Alltagsgebrauch” reichen ca. 100km und eine zügige Lademöglichkeit mit 11kW/22kW/43kW in vollem Umfang aus. Damit hätte man locker einen Pendlerweg von 200km (hin und zurück) abgedeckt, wenn man am Zielort via Starkstrom (zur Not auch über Schuko) laden kann. Wer benötigt wirklich mehr?
Ein Renault ZOE Z.E.40 kommt im Übrigen ohne Zwischenstop real ca. 250km, ein Tesla um die 400km weit. Reicht das wirklich nicht?

Und weiter für „längere Strecken":
Antwort 2: Klares „Nein“!     Die seltensten Touren gehen mehr als 2 bis 3 Stunden am Stück und ohne Pause. Spätestens dann sucht man eine Toilette oder eine Cafeteria auf. Außerdem fährt man meistens „aktiv“, ist also bei einer Tour von z.B. 800km an einem Tag richtig „geschafft“, wenn man am Zielort ankommt. Mit einem Tesla Model S gestaltet sich z.B. die gleiche Strecke so, dass nach 300km eine 20min-Pause sowie nach weiteren 250km eine 25min-Pause eingelegt und dann der Zielort erholt erreicht wird. Dass das durch die vibrationsfreie Fahrt erheblich angenehmer ist als mit konventionellen Antrieben, liegt klar auf der Hand. Der „Zeitverlust“ beim Laden ist im Vergleich und vor allem in der Summe vernachlässigbar, denn Tanken muss man bei 800km auch mindestens einmal. Die Ladevorgänge beim Tesla (oder allen anderen E-Autos auch) können zu Hause/Arbeit bzw. am Zielort oder bei Stillstandszeiten erledigt werden, ohne dass man hier einen Umweg fahren müsste.

Hin und wieder hört man auch so Dinge wie: „Ja, aber ich brauche doch 1300km Reichweite, weil ich in den Urlaub fahren will und da fahre ich natürlich ohne Stops durch! Ich muss da auch nie Tanken (wirklich nicht??)! Egal, wer bei mir im Auto aufmotzt, ich fahre weiter, die Stimmung und der Stress ist mir wurscht, ohne Stress ist das kein Urlaub, der gehört dazu, Augen zu und durch! Hurra, hurra, so mache ich das!!"

Naja.

Abgesehen von dem Umstand, dass hier eine Fahrtzeit von mindestens 10 bis 12 Stunden anzusetzen ist und eine Stunde hin oder her (z.B. zum Laden) eigentlich keine Rolle spielen dürfte: Wir selbst schaffen solche „Gewalttouren” jedenfalls nicht ohne Punkt und Komma und ohne einen Zwischenstop (dazu ist uns die Zeit zusammen mit der Familie einfach zu wichtig) und wir kennen auch niemanden, der das auch im Urlaub gleich zu Beginn so sinnfrei wie brachial durchzieht. Fast alle Menschen, die wir kennen, bleiben bei einer solchen Tour mindestens zwei- oder dreimal für Pausen stehen (die man dann unproblematisch zum Laden nutzen kann).
Und Bitteschön: Es geht in den und um den Urlaub! Wer möchte diesen Urlaub denn gleich mit einer brutalen, nervtötenden „Gewalttour” und einem solch blödsinnigen Generve angehen?!?
Gut, wer das unbedingt braucht oder möchte, soll sich bitte niemals ein gutes E-Auto kaufen und sich weiter diesem absolut unsinnigem Druck aussetzen.
Mal abgesehen davon, dass wir uns mehrheitlich ein oder maximal zweimal im Jahr einen solchen Urlaub gönnen. Diese Ausnahmen sind doch nicht das unumstößliche Entscheidungskriterium gegen ein E-Auto! Ganz im Gegenteil! Genau diese Ausnahmen bestätigen doch die Regel! Ich halte solche Aussagen für ziemlich fadenscheinige und unbegründete Ausflüchte. Denn dafür könnte man sich auch, wenn es denn unbedingt nötig sein muss, auch mal einen Verbrenner zur Miete leisten.

Und wenn ein Stau unser Fortkommen behindert, ist das eher ein „Reichweitenverlängerer“, das E-Auto braucht dann so gut wie keine Energie. Denn beim langsamen Fahren ist der Luftwiderstand quasi Null. Der Verbrenner läuft aber weiter, da z.B. dessen Klimaanlage oder Heizung im Gegensatz zum E-Auto wesentlich ineffizienter ist, der quasi darüber hinaus „nutzlose“ Motorlauf verbrät nur Sprit, verbraucht sinnlos Luft und produziert unsinnige Wärme.


Frage #2: Das „Laden“ ist zu langsam, man verliert zu viel Zeit.

Antwort #1: Nein!     Antwort für Kurzstrecken/Pendler/Alltagsgebrauch:
Bei 11kW kann man ca. 50km Reichweite in 1 Stunde laden, bei 22kW ca. 100km, bei 43kW ca. 180km. Ein Fußballspiel oder eine Feier, ein Arbeitsgespräch, ein Besuch, etc. dauert länger. Anschließend ist genug für jede weitere Fahrt geladen.
Allerdings lassen sich nur der Renault ZOE mit bis zu 43kW und der Tesla mit bis zu 22kW an einer CEE-Starkstrom-Steckdose laden. Alle anderen Hersteller scheitern leider schon an dieser relativ einfachen alltäglichen Aufgabe, wobei doch genau diese Anforderung das A-und-O des Ladens am Arbeitsplatz oder zu Hause ist.

Antwort #2: Nein!     Antwort für Langstreckenfahrten:
Bei Tesla gibt es ein europaweites und kostenloses Ladenetz mit bis zu 145kW Ladeleistungen. Das sind realistisch ca. 500km/Stunde, also die vorgenannten 25min für ca. 250km. Anmerkung: Die sogenannten „Schnellladesäulen“ mit CHAdeMO und/oder CCS können derzeit mit maximal 50kW laden. Das sind ca. 200km/Stunde. Es gibt weder eine konkrete faktische Aufrüstung auf die geplanten 100kW oder 150kW (oder noch mehr), geschweige denn Fahrzeuge, die diese höheren Ladeleistungen überhaupt vertragen (außer den Tesla-Fahrzeugen, die diese CHAdeMO-Ladestationen im übrigen auch nutzen können).

Während einer Haltedauer eines Autos wird in der Summe vermutlich sogar weniger Zeit an öffentlichen „Ladestellen“ verbraucht als mit Verbrenner-Fahrzeugen an den Tankstellen. Denn zu Hause oder am Arbeitsplatz, am Zielort oder bei der Feier steht das E-Auto sowieso und man nutzt diese Zeit zum Laden. Beim Verbrenner muss man definitiv immer gesondert an die Tankstelle fahren. Beim Ladevorgang an sich steht man auch gar nicht neben dem Auto und kann die Zeit nutzen, z.B. für Emails, Telefonate, einen kleinen Snack, einen Spaziergang, ein Nickerchen, etc.. Beim Betanken mit Sprit geht das gar nicht!
Und wer sich schon mal Diesel über den Schuh getröpfelt hat oder in eine kleine Sprit-Pfütze getreten ist, weiß den Vorteil eines Elektro-Autos schnell zu schätzen. Ein deutlicher Komfort-Gewinn! Das gilt auch für den morgendlichen Beginn eines Tages, an dem immer ein voll geladenes Auto mit großer bzw. ausreichend großer Reichweite für die erste Etappe zur Verfügung steht!


Frage #3: Die E-Autos sind zu teuer.

Antwort: Vorsicht!     Ein e-Golf/BMW i3 kostet mit Schnellladeoption rund 40.000,-€ brutto. Das ist in der Tat viel Geld. Und der relativ kleine Akku wird vermutlich bald nachlassen. Ein Renault ZOE kostet brutto ab ca. 18.000,-€ (es gibt bei Renault 5.000,-€ Zuschuss) zuzüglich einer „Miete“ für den Akku (bis maximal 120,-€/Monat für unbegrenzte km). Das ist deutlich billiger (selbst wenn man die „Miete“ auf die Haltedauer umschlägt) und man hat das Akku-Problem elegant gelöst. Lässt der Akku nach, bekommt man einfach einen neuen.
Ein Tesla kostet in einer sinnvollen Konfiguration netto ca. 72.000,-€ bis 88.000,-€. Das ist noch mehr Geld, aber man sollte unbedingt folgendes bedenken. Es gibt z.B. 10 Jahre keine KFZ-Steuer, kaum Service-Kosten, kaum oder keine Verschleißreparaturen (wie defekten Auspuff, Öl, Harnstoff/AdBlue, Katalysator, Turbolader, Keilriemen, Anlasser, Lichtmaschine, Zünd-/Glühkerzen, Ölfilter, Getriebewartung, Kupplung, Bremsen (die halten wegen der Rekuperation beim E-Auto ca. 8-mal länger), etc.), keine Sprit-Kosten (oder nur vernachlässigbar), deutlich günstigere KFZ-Versicherungsbeiträge, etc..

Wenn man bei einem konventionellen Auto einfach mal in den Motorraum schaut und die erste Kunststoffverkleidung entfernt, blickt man auf ein mechanisch hochkomplexes Wunderwerk der Technik, bestehend aus tausenden von Einzelteilen. Dass diese alle überhaupt im Einklang funktionieren, ist die eine Seite. Dass sich bei so vielen mechanisch arbeitenden und abnutzungsgefährdeten Teilen zwangsläufig Verschleiß und Defekte nicht vermeiden lassen, ist eine zweite. Ein Verbrenner-Auto ist und bleibt eine „Verbrauchs-Maschine“. Bei 40.000km/Jahr und einer Lebenserwartung (nicht Haltedauer! Nach Ihnen fährt womöglich noch jemand anderes das Auto weiter und hat die gleichen Gegebenheiten) von 10 Jahren sind das ca. 60.000,-€ Sprit, ca. 1.500,-€ Steuer, ca. 8.500,-€ Servicekosten, und, und, und. Man beachte die TCO (Total Cost of Ownership). Da verbleibt zurückgerechnet noch ein „Anschaffungspreis“ von 30.000,-€ und man hat 10 Jahre ein fantastisches und extrem leistungsfähiges Fahrzeug gefahren.

Noch etwas: Durch die fehlenden alternierenden Massen und damit verbundenen fehlenden Vibrationen verhält sich ein E-Auto wesentlich ruhiger und ist deutlich verschleißärmer!

Nebenbei: Ein herkömmliches Verbrenner-Auto wird bereits beim Verkauf schon so kalkuliert, dass es pro Jahr mit einem bestimmten Betrag in die Werkstätten kommt oder kommen muss und somit auch die kostenintensive Infrastruktur der Werkstätten finanziert!


Frage #4: Der Wiederverkauf ist unsicher.

Antwort: Falsch!     In 5 bis 10 Jahren wird man sicher jedes E-Fahrzeug besser verkaufen können als ein Verbrennungsfahrzeug. Zukünftig wird es immer schwerer sein, ein Verbrenner-Auto verkaufen zu wollen. Und der Wertverlust des Verbrenner-Wagens ist eklatant! Versuchen Sie mal nach 2 Jahren einen Verbrenner zu verkaufen. Olala! Die Zeit spielt den E-Autos absolut in die Hände.


Frage #5: Es gibt nicht genügend Ladestationen.

Antwort: Falsch!     Es gibt viel, viel mehr Ladestationen als Zapfsäulen (s.o. 11kW/22kW/43kW Starkstromsteckdosen)! Dazu kommen die öffentlichen Ladestationen (Typ2, CHAdeMO, CCS). Und für die Tour oder Reise ist bei Tesla der Routenplaner mit Ladestationen integriert, bei anderen Fahrzeugen als POI nachladbar oder live im Internet abrufbar. Ein klein wenig neugierig an dieses Thema herangehen, die Ladestationen, die man besucht hat, gegebenenfalls als POI abspeichern, dann hat man nach kürzester Zeit ein fantastisches Netzwerk an Stationen, die man alle automatisch per Navigation anfahren kann. Und Ladestationen haben immer geöffnet.

Ein Wort zu Ladestationen zu Hause: Es genügt in der Regel ein normaler CEE-Starkstromanschluss mit 11kW (3x16A) oder 22kW (3x32A). Dieser ist in der Installation absolut kostengünstig. Sogenannte „Wall-Boxen“ sind deutlich teurer, bedingen einen wesentlich höheren Installationsaufwand (mit einem speziellen Fi-Schutzschalter) und sind einer mobilen Ladestation (wie z.B. der NRGkick oder der EVR3 für ca. 800,-€ netto (siehe Google)) in fast jedem Punkt unterlegen (bis auf den unmittelbaren Handlingskomfort). Zudem sind die mobilen Ladestationen eben mobil, also leicht transportabel und unterwegs ideal.

Das Laden am Zielort ist demnach auch extrem einfach, denn jedes Haus, Hotel, Verein, Handwerksbetrieb, Metzger, Schreiner, Supermarkt, Biogas-Anlage, Pferdestall, Bauernhof, Gaststätte, Tankstelle, Sportstätte, etc., hat, wie schon erwähnt, eine solche Steckdose.

Tendenz weiter extrem stark steigend!

Übrigens: In der „Neuen Osnabrücker Zeitung” und anderen Quellen ist zitiert: „Laut einer Studie des „European Alternative Fuels Observatory“ (EAFO) hat sich die Zahl der Ladestationen für Elektroautos in Deutschland von dem Jahr 2015 auf 2016 fast verfünffacht. Ende des Jahres gab es demnach 24.544 Ladepunkte”.
Und im Jahr 2017 sind es sicher nicht weniger geworden! Hierbei sind die „privaten” Ladepunkte, an der Zahl zig-millionen (!), noch gar nicht berücksichtigt, zählen hier doch quasi alle normalen und am öffentlichen Stromnetz angeschlossenen Verbraucher-Haushalte, Vereine, öffentliche Institutionen und Gewerbetreibenden dazu.
Zum Vergleich: Mitte des Jahres 2017 gab es gerade mal noch ca. 14500 Tankstellen, Tendenz fallend! Es will ja eigentlich keiner Sprit „tanken”!


Frage #6: Der Akku hält nicht lange und geht schnell kaputt.

Antwort: Falsch!     Ein Akku in den E-Autos hält zwischen 2.000 Zyklen (bei den kleineren Typen mit 20kWh bis 30kWh) bis etwa 5.000 Zyklen (bei den großen Akkus mit 90kWh bis 100kWh). Er gilt als „alt“, wenn ca. 80% der Restkapazität erreicht wird. Der Akku geht also nicht „kaputt“, sondern das Auto kommt halt einfach nicht mehr soweit. Bis diese 80% erreicht sind, entspricht das bei e-Golf (i3/B-Klasse e/ZOE) einer Lebenserwartung von ca. 200.000km. Für ein kleines Auto mit 10 Jahren Nutzungsdauer liegt das im Schnitt oder sogar über dem von vergleichbaren Verbrenner-Modellen.

Anders beim Tesla. Da lebt der Akku ca. 1.500.000km bis 2.000.000km! Das ist wesentlich mehr als jedes Verbrenner-Auto und wäre ein Äquivalent zu 150.000km bis 200.000km/Jahr! Das schafft kein normaler Autofahrer!


Frage #7: Der Akku hält im Winter nicht ausreichend. Die Heizung geht kaum.

Antwort: Teilweise richtig.     Im Winter und an kalten Tagen wird alleine durch die Heizung ca. 2kW bis 4kW mehr verbraucht. Allerdings sinkt der „Heizbedarf“ dadurch, da sich der Akku nach den ersten Kilometern etwas erwärmt und dann seinerseits damit den Innenraum aufwärmen kann. Das bedingt demnach im Schnitt ca. 10% weniger „Reichweite“ (bei den kleineren Akkus) bis ca. 3% (bei den großen Akkus). Bei kleineren Akkus schlägt sich das außerdem durch die relativ höhere Belastung etwas mehr nieder als bei einem großen Akku. Aber diese 3% - 10% sind ein guter Anhaltspunkt und schränken ein E-Auto nicht wirklich ein.

Im übrigen erscheint ein „unterkühlter“ Akku in der Kapazität zwar niedriger, aber durch die „Erwärmung“ beim Entladen, also dem Fahren, kommt der Akku wieder auf „Normaltemperatur“ und entfaltet nahezu seine ursprüngliche Kapazität.

Eine Randbemerkung sei gestattet: Kennen Sie ein Verbrenner-Fahrzeug, welches im Winter weniger Sprit verbraucht als im Sommer?
Und hier zeigen sich denn auch mitunter die größten Vorteile eines E-Autos, und diese ausgerechnet nämlich eben ganz deutlich im Winter! Es gibt KEINE Warmlaufphasen!
Denken Sie nur an die stinkenden Anlasszeremonien von Verbrennern, egal ob Benziner oder Diesel! Auch deren erste Kilometer im Fahrbetrieb! Ein Graus für jeden, der nachvollziehen kann, welche Probleme es hier gibt. Kaltes Öl, kalte Katalysatoren, Kälte, wohin man schaut! All das ist für den „Verbrenner” Gift! All das muss auf den ersten Fahrkilometern auf „Betriebstemperatur” (es ist ein „Verbrenner”!) gebracht werden. Die Heizung geht ja auch nicht! Können Sie nachvollziehen, dass hier ein extremer „Verbrauch” vorliegt? Wir reden über weit über 20l/100km, und das schon nur auf den ersten paar Metern! Nicht zu vergessen, dass hierbei sämtliche Regelungssysteme gar nicht funktionieren und abgeschaltet werden (und das auch noch dürfen!!!).
Und nun der Vergleich zum E-Auto: All das Vorgenannte gibt es hier nicht! Sie können sofort losfahren, als wäre nichts! Die Heizung springt sofort an, selbst im Stand, der Verbrauch ist sofort in einem normalen Bereich. Nichts, absolut nichts, stört den Betrieb eines E-Autos! Wer diese Vorteile ein paar mal erlebt hat, wird diese Komfortmerkmale nie mehr missen wollen! Einfach unschlagbar!


Frage #8: Die Klimaanlage verringert die Reichweite.

Antwort: Nur sehr bedingt richtig!     Denn die Klimaanlage funktioniert meist als Wärmepumpe und braucht etwa 1/3 im Vergleich zu winterlichen „Heizung“. Eine Verringerung der „Reichweite“ an heißen Tagen um ca. 3-4% ist kaum ein Problem im täglichen Einsatz oder auf Langstrecke mit einem E-Auto. Die Klimaanlage in einem Verbrenner verbraucht dagegen schon mal bis zu 1,5l/Stunde!


Frage #9: Das Laden ist zu teuer.

Antwort: Nein!     Die oben genannten kleineren E-Autos sind mit ca. 5,-€ voll geladen, ein Tesla maximal mit rund 22,-€. Das ist nicht wirklich viel entspricht ca. 1/3 des Preises für Sprit bei einem Verbrenner-Auto für eine vergleichbare Strecke. Es gibt zudem genügend kostenfreie Ladesäulen unterwegs, dann gibt es den Strom umsonst! Bei Tesla sowieso. Und wer über eine PV-Anlage verfügt, hat besonders gute Karten, spätestens dann, wenn die Einspeisevergütung entfällt.

Leider ist es aber so, dass die meisten öffentlichen Ladesäulen nur gegen Gebühr benutzt werden können. Hier gibt es enorme Ärgernisse, denn Strom verkaufen dürfen nur Betreiber (wie z.B. EOn, RWE, Vattenfall, diverse Stadtwerke, etc.), und das ist regional sehr unterschiedlich. So will denn auch jeder Betreiber, dass man mit ihm einen kostenpflichtigen Vertrag abschließt und quasi in eine „Kostenfalle” tappt. Nicht nur, dass das extrem unhandlich ist, etliche verschiedene Verträge abzuschließen, sondern zudem auch noch teuer wird. Denn keiner der Betreiber möchte Geld „verschenken” und kassiert demnach nach Kräften ab. Praktisch ist es leider so, dass der bezahlte Strom unterwegs meist um die 50ct/kWh kostet (häufig sogar noch mehr!) und damit einem die Elektromobilität unterwegs regelrecht verleidet wird. Zu Hause kostet der Strom im Privatbereich um die 25ct/kWh, also die Hälfte! Das verstehe wer will. Wir können es jedenfalls nicht nachvollziehen.
Tesla plant zwar auch eine Gebühr für zukünftige Autos (ab 2018), wobei die derzeit existierenden Fahrzeuge kostenlos laden können (auf Lebenszeit!) und wird um die 17Ct/kWh verlangen, bleibt also fair und auf einem realistischen Boden. Eine echte Blamage für die deutsche Bürokratie und die deutschen Autohersteller, die sich daran beteiligen! 

Übrigens: Nur E-Autos können überhaupt mit regenerativen Energien geladen werden! Ein Verbrenner ist und bleibt Zeit seiner Nutzung ein Geld-„Verbrenner“.


Frage #10: Der Wirkungsgrad ist beim E-Auto schlechter als beim Verbrenner-Auto (oder: „Es stinkt woanders“).

Antwort: Falsch!!     Diese Sichtweise ist eine der größten Irrtümer, die gern verbreitet werden und die sich hartnäckig halten. Der Gesamtwirkungsgrad mit allen Verlusten liegt bei einem Elektro-Auto, selbst bei Versorgung durch ein Braunkohlekraftwerk, bei rund 40% (inklusive Wirkungsgrad Kraftwerk, Leitungsverlusten, etc.), bei einem Verbrenner bei bestenfalls ca. 15%! Denn beim Verbrenner gibt es nur einen, in der Praxis nicht dauerhaft erfahrbaren, extrem kleinen Bereich, in dem der Wirkungsgrad „nominell“ bei 35% liegen könnte! Der liegt z.B. bei einem typischen und aktuellen Dieselmotor bei ca. 2.200 U/min und 85% Gaspedalstellung! Überprüfen Sie selbst, wie oft Sie diesen „Betriebszustand“ tatsächlich fahren oder innehalten! Das ist mehr oder weniger unmöglich! Sie schalten früh runter, fahren bzw. gleiten einfach vor sich hin, wollen beschleunigen und „Gas“ geben (drehen den Motor hoch), usf. (Stichwort: „Verbrauchskennfeld“ und Google). In der realen Praxis fährt man mit einem Gesamtwirkungsgrad bei einem ICE-Auto von ca. 10% bis 15%. Man denke z.B. an Kalt- bzw. Anlaufphasen, den gesamten Kurzstreckenverkehr, Teil- oder Vollastbereich, etc. Bei all diesen Fahrzuständen ist man weit außerhalb eines guten Wirkungsgrades unterwegs und in etlichen dieser Fahrzustände werden zu allem Übel auch noch herstellerseitig Regelungssysteme zur Abgasreinigung schlichtweg „ausgeschaltet“ (siehe „Diesel-Skandal“ und „Thermofenster”).

Wohlgemerkt: Es geht nicht um den absoluten Verbrauch, sondern um den Wirkungsgrad! Und nur das E-Auto bietet die Möglichkeit, schon jetzt komplett über regenerative Energien geladen werden zu können und damit steigt der Wirkungsgrad auf ca. 85%! Ergo ist definitiv das E-Auto um ein Vielfaches besser und ökologisch sinnvoller als ein Verbrenner-Auto!

Andersherum gefragt: Können wir uns es wirklich leisten, so nachlässig mit Energie umzugehen und diese mit solche miserablen Wirkungsgraden verpuffen zu lassen?

Eine Anmerkung: Ein Liter Benzin entspricht der Kapazität von ca. 9,5kWh, ein Liter Diesel ca. 10,3kWh.
E-Autos fahren mit ca. 16kWh/100km bis 22kWh/100km, bei vergleichbaren Fahrten braucht ein „Verbrenner-Auto“ ca. 7,5l/100km Benzin bzw. 6,9l/100km Diesel (entspricht ca. 71kWh/100km!). Ein E-Auto braucht demnach ca. 1,5l bis 2l Diesel/100km. Die „Verbrenner“ sind also schon mal grundsätzlich mindestens um den Faktor 1:3,5 schlechter bzw. haben nur ca. 30% Wirkungsgrad von einem E-Auto!

Im übrigen lassen sich selbst Großkraftwerke (hier gehen die Wirkungsgrade bis an die 50%!), egal ob Gas, Kohle oder sonstige, durch einen konstanteren Betrieb bei wesentlich besseren Betriebsbedingungen durch z.B. große und heiße Brennräume viel sauberer, gleichmäßiger und sinnvoller betreiben. Bei den hohen Temperaturen, die innerhalb eines Großkraftwerkes konstant vorherrschen, lassen sich viele Schadstoffe relativ einfach nachverbrennen oder entstehen erst gar nicht.

Dagegen ist ein Verbrennungsmotor eine wirklich miserable „Zwergenmaschine“ mit enormen Verlusten an Randbereichen am Kolben, extrem unterschiedlichen Verbrennungsgeschwindigkeiten in den Brennräumen (die sich im Volumen und Drücken ständig ändern), Last- und Gaszuständen, die sich mit jedem Schalten oder Gaspedalbewegungen permanent ändern, kalten Katalysatoren, Dieselpartikelfilter, die „abgebrannt“ werden müssen, Kühlsystemen, Luftmassen- und Temperatursensoren, usw.
Geschweige denn, diese komplexen Verbrennungsvorgänge jemals zuverlässig „sauber” zu bekommen.


Frage #11: Elektroautos haben ein mäßiges Image und sind lahm.

Antwort: Falsch!     Natürlich kann man mit einem E-Auto „vor-sich-hin-ökologieren“, aber fährt man es mit Fahrspaß so, wie man es gewohnt ist, sind eher die Verbrenner-Autos die „lahmen“ Krücken. Selbst die „kleineren“ E-Autos beschleunigen bis ca. 60km/h ähnlich wie ein Golf GTI und sind beileibe kein Hindernis! Die Spitzenmodelle von Tesla sind die am schnellsten beschleunigenden Fahrzeuge der Welt mit 2,5s von 0-100km/h! Im Alltagsbetrieb ist das E-Auto hochgradig überlegen. Und wer schon einmal mit einem E-Auto gefahren ist, wird immer einer fortschrittlichen Generation zugeordnet und in der Öffentlichkeit entsprechend positiv angesehen. Allein schon der Image-Gewinn ist enorm, wenn man mit einem E-Auto vorfährt!

Allerdings haben E-Autos für manche Leute auch einen großen Nachteil: Sind zeigen ihr Potential sehr, sehr leise und unauffällig. Das Ego kommt hier in der Tat lautlos daher.


Frage #12: E-Autos brennen leicht.

Antwort: Nein!     Das ist absoluter Unsinn. Bisher gibt es nur sehr, sehr wenig nennenswerte Brände, die im Zusammenhang mit E-Autos stehen und nur ein einziger davon ist vermutlich direkt auf einen echten Akku-Defekt zurückzuführen. Die anderen waren Resultate durch massive äußere mechanische Beschädigungen.

Im Verhältnis auf die Anzahl der Fahrzeuge ist ein Benzin/Diesel-Auto gleichwohl eine fahrende „Bombe“ und eben ein „Verbrenner-Auto“. Alleine in Deutschland verbrennen bzw. fackeln pro Tag ca. 38 (!!) „Verbrenner-Autos“ ab!
Umgerechnet auf die gefahrenen Kilometerleistungen sind es immer noch ca. 5-mal so viele „Verbrenner“!

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